3 Tage Juice Cleanse alias Saft Detox mit Urban monkey und meine Minicheats alias Zitronengugl

Wie man der Beitragsüberschrift entnehmen kann, habe ich mich an ein saftiges Experiment gewagt und mich drei Tage (fast, dazu später) nur von Säften ernährt. Warum und wieso, wie sich das Ganze für mich angefühlt hat und ob ich auch geschummelt habe, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen. Das Angebot drei Tage was für meinen Körper und für mein Wohlbefinden zu tun, kam nach den ersten heißen Sommertagen, die ich mit meiner Minimaus im Freibad und mit der dementsprechenden Verpflegung (Eis, Eis, Pommes und Eis) verbracht habe, wie gerufen. Also habe ich zugestimmt, als mir die Lieferei, die ich euch in meinem Beitrag zu den Ciderhappen schon einmal vorgestellt habe, angeboten hat, mir eine Urban Monkey Saftkur zu gönnen. Da ich ja bekanntlich auf der süßen Seite des Lebens zuhause bin, kommt mir das Fasten mit (süßen, wenn auch ganz natürlichen und ohne zugesetzten Zucker oder sonstigen Krimskrams versetzten) Säften durchaus entgegen, mit Krautsuppe oder Ähnlichem kann ich wenig anfangen. Das Obst und Gemüse für die Säfte von Urban Monkey werden durch ein aufwendiges Verfahren besonders schonend kaltgepresst und so bleiben alle Vitamine und Nährstoffe unbeschadet und landen im Saft. Auch die Idee drei Tage nichts zu kochen, wo ich doch derzeit  oft sowieso nicht in Ruhe zum Essen oder eben Kochen komme (ein 10 Monate alter Säugling will entertained werden, am besten all day long, Schlafen findet  Ilvie total überbewertet), hörte sich sehr verlockend an.

Da hatte jemand schon eine ganz große Freude mit der Schachtel als Klettergerüst!

Wie ist es mir dabei nun ergangen? Erstaunlich gut muss ich sagen. Die Säfte, die klingende Namen wie Six & the City, Mango Ninja oder Pine Fiction (die zwei letzteren gehören zu meinen geschmacklichen Favoriten), tragen, haben alle wirklich lecker geschmeckt (bis auf Beet it, aber ich mag keine Roten Rüben, die diesen geschmacklich prägen) und haben durch Cayenne Pfeffer oder Ingwer z.B. auch eine scharfe Komponente, was ich sehr geschätzt habe. 6 Säfte pro Tag, also alle 2 bis 3 Stunden einer, fand ich auch völlig ausreichend und mich hat tatsächlich kein Hungergefühl geplagt. Natürlich hatte ich das Gefühl, dass Instagram oder alle Zeitschriften mit den leckersten Gerichten übergehen, aber den Gusto ein paar Tage zu verschieben, ist mir – vielleicht auch aufgrund der großen Hitze – gut gelungen. Ein Kilo weniger hat mir die Saftkur auch beschert, kein Fehler für die Bikinfigur nach einer Schwangerschaft.

Nun aber Butter bei die Fische (wie die Deutschen doch so schön sagen) – hat die liebe Melanie wirklich 3 Tage nur mit Saft durchgestanden? Nicht ganz, muss ich ehrlicherweise zugeben. Zum einen “Koche” ich ja 4 Mal mal am Tag für mein Töchterchen Brei und die Reste will ich einfach nicht wegschmeißen und esse sie immer auf. In diesen Tage habe ich mir sehr gefreut, wenn ihr sonst so großer Appetit einmal ein wenig gedrosselt war und ich so ein paar Happen “Festes” Essen verdrücken konnte. Zum Anderen konnte ich auch auf 2 Tassen Kaffee pro Tag nicht verzichten (siehe Schlaf wird von Ilvie total überbewertet) und Kaffee ohne Kuchen? Geht leider für mich fast gar nicht. Aber so habt auch ihr was davon. Eine süße Sünde, die ich mir gegönnt habe, waren diese kleinen Zitronengugl, die man perfekt in allen Farben des Regenbogens einfärben kann.

 Was braucht ihr für 18 erfrischende kleine bunte Zitronengugl?

etwas Butter zum Einfetten der Form (wer keine Guglform hat, kann natürlich auch jede andere Silikonform für kleine Teigportionen nehmen)

60g weiche Butter

60g Staubzucker

1 Ei

2 EL Zitronensaft

1 TL Abrieb einer Zitrone

50g Zitronenjoghurt (gibts in Österreich z.B. von Ja!Natürlich)

80g Mehl

20g weiße Schokolade

Lebensmittelfarbe je nach Geschmack

Wie werden daraus erfrischende kleine bunte Zitronengugl?

Guglform einfetten, die 60g sehr weiche Butter mit den 60g Staubzucker cremig rühren, das Ei einrühren, dann die 2 EL Zitronensaft und den TL Abrieb einer Zitrone gemeinsam mit dem Zitronenjoghurt zur Masse geben und weiterrühren, bis alles gut vermischt ist. Anschließend die 80g Mehl unterheben und die in kleine Stückchen gehackten 20g weiße Schokolade einrühren. Den fertigen Teig je nach Wunsch mit Lebensmittelfarbe einfärben (oder auch farblos lassen, wer keine Lebensmittelfarbe verwenden mag). Teig in einen Spritzsack oder einen Gefrierbeutel füllen, die Spitze abschneiden und gleichmäßig in der Form verteilen. Backrohr auf 210 Grad Ober/Unterhitze vorheizen und die Gugl ca. 15min backen.

Und dann erst mit den leeren Flaschen!

Wer ebenfalls Lust auf eine saftige Detoxkur hat oder sich für den heißen Sommer mit anderen Getränken, die man teilweise nicht im normalen Handel bekommt, eindecken will, für den habe ich einen Gutscheincode für euch, mit butter&zucker10 bekommt ihr bei der Lieferei 10€ Rabatt auf eure Bestellung!

Alles Liebe,

eure Melanie

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