Aus der Reihe Familienrezepte, die auch andere Familien bereichern sollen: Nuss-Marmorguglhupf

Ich habe ja schon öfters erwähnt, dass die Erinnerungen an meine verstorbene Oma aus dem Mostviertel ganz eng mit Kuchen und ihrer Liebe zum Backen verknüpft sind. Noch heute sehe ich vor mir, als ob es erst gestern gewesen wäre, im mittlerweile schon ausgetauschten Backrohr entweder mehrere Längen Apfelstrudel, ihren „schwarzen Kuchen“ (ein Kakaokuchen mit Schokoglasur am Blech gebacken) oder Marmorkuchen (ebenfalls am Blech gebacken) stehen. Ihre Variante mit Nuss und in der Gugelhupfform gebacken zeige ich euch heute. Wahrscheinlich gibt es in jeder Familie so ein Marmor-Gugelhupfrezept und für jede Familie ist es das beste Marmor-Gugelhupfrezept überhaupt und genauso gehört sich das auch. Findet ihr, eures ist noch nicht ganz perfekt, dann dürft ihr euch gern das aus meiner Familie ausborgen. Auf dass ihr damit auch wieder an Kuchenerlebnisse mit eurer Familie zurückdenkt oder neue mit eurer Familie schafft. Mit diesem Rezept durfte ich in der virtuellen Gaststubn auf cookingcatrins Blog Platz nehmen und ihr in einem kleinen Interview Rede und Antwort stehen. Schaut euch auch am restlichen Blog um, Catrin gehört zu den bekanntesten österreichischen Bloggerinnen und präsentiert euch die leckersten Speisen und Mehlspeisen. In den nächsten Tagen teile ich auch eines ihrer Rezepte mit euch hier auf dem Blog.

Was braucht ihr für einen kleinen Nuss-Marmor-Gugelhupf?

200g weiche Butter

1 Pkg. Vanillezucker

geriebene Schale einer halben Zitrone

2 EL Rum

200g Staubzucker

4 Eier

250g Mehl

1/2 Pkg. Backpulver

1/8l Milch

80g geriebene Nüsse

15g Kakaopulver

Wie wird daraus ein Nuss-Marmor-Gugelhupf?

200g weiche Butter mit einer Pkg. Vanillezucker, der geriebenen Schale einer Zitrone, 2 EL Rum und 200g Staubzucker cremig rühren. Nach und nach die 4 Eier hinzugeben und verrühren. 250g Mehl mit 1/2 Pkg. Backpulver und abwechselnd mit den 80g geriebenen Nüssen und dem 1/8l Milch zum Teig geben. In ein Drittel des Teiges die 15g Kakao einrühren. Die beiden Massen in eine gefettete Gugelhupfform geben (ich verwende mittlerweile nur mehr Backspray und fahre ganz super damit) und mit einem Schaschlikspieß oder einer Stricknadel einige Male durch den Teig fahren, um die Marmorierung zu erzeugen. Wer wie ich die einzelnen Rillen seiner Gugelhupfform unterschiedlich „färben“ will, der füllt die dunkle Masse in einen Spritzsack und füllt damit jede zweite Rille seiner Gugelhupfform aus (auch hier hilft ein Schaschlikspieß zum Verteilen). Im vorgeheizten Backrohr bei 150 Grad ca. 50 min backen (unbedingt Stäbchenprobe machen!). Ganz erkalten lassen und aus der Form stürzen.

Alles Liebe,

eure Melanie

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