Damit das Kind einen Namen hat – Ilvies Tauftorte

Darf ich zugeben, dass ich schon vor der Geburt unserer Tochter über ihre Tauftorte nachgedacht habe? Nachdenken im Sinne von “Darf die jemand anderer machen?” oder “Ich muss sie einfach selber machen, aber wie schaffe ich das?” – Geendet hat das Nachdenken jedenfalls mit dem Entschluss “Ich MUSS sie einfach selber machen” und natürlich habe ich es nicht ohne die Oma geschafft, die zwei Tage lang das Baby gesittet hat und mir nebenbei noch mit der einen oder anderen Tat zur Seite gestanden ist. Geplant waren zwei Stöcke mit 20cm und 15cm Durchmesser, geworden ist es ein Stock mit 25cm und ein Stock mit 15cm Durchmesser, geplant war das obere Stockwerk in Rosa einzudecken, geworden ist es Weiß (der Fliesenleger ist schuld, aber das würde jetzt zu weit führen). Was ich damit sagen will ist, so eine zweistöckige  Fondantmotivtorte erfordert neben Planung auch ein großes Stück Flexibilität, weil auch bei einem vermeintlichen Semiprofi ganz viel schief gehen kann, mit dem Ergebnis war ich dennoch mehr als zufrieden und habe mich über jedes “Was? Die haben sie SELBST gemacht?” von den anderen Gästen im Lokal wie eine Schneekönigin gefreut. Dass der Beitrag genau einen Monat nach dem Tag der Taufe online geht, zeigt wieder einmal, dass das Zeitbudget einer Neomamabloggerin sehr begrenzt ist ;-)

Was jetzt folgt, ist keine Schritt-für-Schritt-Anleitung, sondern nur ein grober Einblick in das Innere, das Äußere und die Deko der Torte.

Der Boden für das untere Stockwerk ist der Eierlikörkuchen von der Tortentante. Gefüllt und bestrichen habe ich ihn mit weißer Schokoladenganache (auch mit etwas Eierlikör).

Der Boden für das obere Stockwerk ist der Nusskuchen, den ich für die Tauftorte meines Neffen letztes Jahr schon einmal gemacht habe. Gefüllt und bestrichen habe ich ihn mit dunkler Schokoladenganache mit etwas Nougat.

Die Marmorierung der Fondantdecke habe ich durch das Einkneten von Gelfarbe in vier Portionen weißes Fondant, die ich dann verknetet habe, hinbekommen und das obere Stockwerk ist mit ausgestochenen Fondantkonfettis in drei Farben beklebt.

Der wunderschöne Ilvie-Caketopper ist von diemacherei.com, wir haben ihn selbst gestaltet und dann in in rosa lackiertem Holz bestellt. Derzeit steckt er in einer kleinen Vase mit Schleierkraut und wartet auf Ilvies ersten/zweiten/… Geburtstag. Den Butter&Zucker Logo Caketopper, den ich ungefragt einfach mitgeschickt bekommen habe (was für eine Freude und Überraschung beim Auspacken!), zeige ich euch sicher auch ganz bald einmal.

Das Einstreichen und Eindecken von Fondanttorten könnt ihr euch in den sehr empfehlenswerten Videos von Betty Sugardreams noch einmal ansehen und euch wertvolle Tipps holen.

Wenn ihr irgendwelche Fragen zur Torte habt, könnt ihr die gerne jederzeit in den Kommentaren loswerden!

Alles Liebe,

eure Melanie

5 Comments
  • Ursl
    Mai 18, 2017

    Was für eine tolle Torte. Ich bin fürs Backen viel zu ungeduldig. Ich bewundere dich! Alles Liebe der kleinen Ilvy, ich hoffe, wir sehen uns bald wieder einmal.
    Liebe Grüße
    Ursl

    • melanie
      Mai 18, 2017

      Danke, das ist lieb! Das hoffe ich auch! lg melanie

  • Zucker
    Mai 19, 2017

    Bor sieht die lecker aus. Wenn man da nicht immer die Kalorien mitzählen müsste.

    Einige Hinweise, wieso das so lecker ist hier, wenn es gestattet ist:
    http://konexa.de/wordpress/2017/05/17/wieso-sind-speisen-mit-zucker-so-lecker/

  • Tanja
    Mai 21, 2017

    Liebe Melanie,
    die Torte ist wunderschön! Großes Kompliment!
    Ich hätte mit Baby nicht mal einen Gugelhupf gebacken. Toll, dass du diese Hammer Torte selber gemacht hast!
    Liebe Grüße,
    Tanja

    • melanie
      Juni 19, 2017

      Danke, so liebe Worte! :-)

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