Kein Butter und Zucker ist auch keine Lösung – mein #Yakultspruch, mein Antikalligraphietalent und Apfelbirnenkuchen á la Linzertorte

Montag, Oktober 9, 2017 No tags Permalink 0

Kalligraphie, also die Kunst des Schönschreibens, ist für mich so wie Gitarre spielen, Italienisch sprechen, singen oder essen ohne zuzunehmen – würd ich wahnsinnig gerne können, es fehlt aber an Zeit (Italienisch sprechen), Geduld (Gitarre spielen), Talent (singen) oder physikalischer Möglichkeit (essen ohne zuzunehmen). Bei Kalligraphie ist es wahrscheinlich eine Kombination von fehlendem Talent, fehlender Zeit und Geduld. Das weiß ich, seit ich mich dank Yakult und deren neuer #Yakultspruch Kampagne einen Nachmittag lang im wunderschönen Studio von Alexandra Palla an einfachen Kalligraphieübungen versuchen durfte. Unter professionellster Anleitung von Natascha Safarik alias Tintenfuchs haben die anderen Teilnehmerinnen und ich also wie wild gelettert, um dann am Ende unseren persönlichen Yakultspruch, einen Spruch mit dem man genauso wie mit Yakult in einen guten Tag startet, zu lettern. Ganz spontan ist mir nach einer mittelmäßigen Nacht mit der Babymaus mein Credo “Kein Butter und Zucker ist auch keine Lösung” eingefallen. Gerne würde ich oft mit einem gesünderen Frühstück in den Tag starten als ich es tatsächlich tue, aber Schlafmangel und meine persönliche Vorliebe für die süßen Sachen verhindern dies oft. Demnach ist bei mir Kuchen zum Frühstück definitiv keine Seltenheit – meine erste Obstmahlzeit hole ich dann immer gleich um 9 nach, wenn besagte Babymaus ihre Vormittagsmahlzeit einnimmt. Seit einer 24-stündigen Magen-Darm-Grippe (keine näheren Ausführungen dazu – ich will euch nicht den Appetit verderben) vor ein paar Wochen habe ich mir auch fix vorgenommen, öfters mal ein Yakult zu schlürfen, um etwas für meine Darmgesundheit zu tun.

 

Wer also wie ich schon Kuchen zum Frühstück vertragen kann, könnte z.B. diesen Apfelbirnenkuchen á la Linzertorte nachbacken. Teig und Aussehen sind einer Linzertorte sehr ähnlich, nur statt der Marmelade habe ich mich passend zum Herbst für eine Apfelbirnenmischung entschieden. Für einen leichten Karamellgeschmack verwende ich in letzter Zeit immer öfter braunen Zucker statt weißem, so auch hier.

Was braucht ihr für eine 25cm-Springform Apfelbirnenkuchen á la Linzertorte?

Für den Teig

200g blanchierte Haselnüsse oder Mandeln (ich habe eine Mischung von beidem genommen)

360g weiche Butter

220g brauner Zucker

eine Prise Salz

3 Eier

400g Mehl

2 EL Backpulver

Für die Füllung

30g brauner Zucker

1 EL Zimt

2 EL Stärkemehl

2 Äpfel

2 Birnen

Wie wird daraus ein Apfelbirnenkuchen á la Linzertorte?

Die 200g Mandeln/Haselnüsse fein vermahlen. Mit den 400g Mehl, den 2EL Backpulver und der Prise Salz vermischen und beiseite stellen. In einer zweiten Schüssel die 360g weiche Butter mit den 220g braunem Zucker verrühren, dann die 3 Eier nach und nach einrühren. Anschließend die Nuss-Mehl-Mischung einrühren. 2/3 des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen (wie ihr auf den Fotos seht, habe ich das Backpapier nicht nur über den Boden der Springform gespannt, sondern wie eine Schüssel in die Springform gelegt, der Kuchen löst sich super vom Backpapier), das restliche Drittel in einen Spritzsack füllen und für das Gitter, das auf die Apfelbirnenmischung kommt, beiseite stellen.

Für die Füllung die Äpfel und Birnen schälen und klein würfeln. Anschließend die 30g Zucker, den EL Zimt und die 2 EL Stärkemehl unter die Apfel- und Birnenwürfel rühren. Diese Mischung auf dem Teigboden verteilen und anschließend mit dem Spritzbeutel ein Gitter auf die Füllung spritzen, ich habe auch am Rand zwei Runden gedreht, so wird die Apfel-Birnen-Füllung gut eingeschlossen und hübscher aussehen tut es auch.

Bei 160 Grad Heißluft ca. 50-55min backen und verschwenderisch mit Zimtzucker bestreuen.

Habt ihr auch einen Spruch, mit dem ihr gern in den Tag startet?

Alles Liebe,

eure Melanie

PS: Falls ihr euch fragt, ob ich es nach einem Nachmittag kalligraphieren und mit meinem fehlenden Talent geschafft habe, den Butter&Zucker-Schriftzug, der auf den Bildern zu sehen ist, zu lettern… natürlich nicht, den habe ich vom Profi lettern lassen – danke Natascha!

*Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Yakult.

 

No Comments Yet.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *