Himmelhoch jauchzend – mit Kokos besträut – mein Raffaellotörtchen

Das Raffaellotörtchen (für das man übrigens nur zur Deko Raffaello benötigt), das ich am Sonntag gebacken habe, weil großer Elternbesuch ins Haus stand, bietet einem zwei Möglichkeiten:  Wahlweise kann man sich entweder an Sommer, Sonne und Kokoscocktails zurückerinnern, oder den vielleicht schon bald fallenden Schnee herbeisehnen, der wie die Kokosettestreusel auf das Törtchen vom Himmel fallen wird. Für mich erscheint letzteres attraktiver, ich freue mich schon wieder auf die ersten Skitouren. Aber nun zum Raffaellotörtchen, dessen Namen von der luftig-leichten Kombination aus einem Kokos-Mandel-Boden und einem Topping aus Frischkäse herrührt. Wie die echten Raffaello kommt auch das Törtchen völlig ohne Schokolade aus. Gebacken habe ich es wie meine letzten 15-cm-Törtchen in den Wilton Layer Cake Formen, so entsteht ein kleines, aber hohes Törtchen, das innen wunderschön geschichtet ist.

Was braucht ihr für für ein 15-cm-5-Schicht-Raffaellotörtchen?

Für die Böden:

5 Eiweiß

120ml Milch

360ml Kokosmilch

1 EL Kokosaroma (wie für Cocktails oder Kaffee)

300g Mehl

170g geriebene Mandeln

2 TL Backpulver

1/2 TL Salz

230g weiche Butter

450g Zucker

Für die Frischkäsekokoscreme:

120g weiche Butter

400g Staubzucker

250g Frischkäse

80g Kokosette

Wie wird daraus ein Raffaellotörtchen?

Die Eiweiße mit einem Schneebesen leicht anschlagen und mit Milch, Kokosmilch und dem Kokosaroma verrühren, zur Seite stellen. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker cremig rühren (ca. 3 Min). In einer weiteren Schüssel Mehl, Mandeln, Backpulver und Salz vermischen und abwechselnd mit der Eiweiß-Milch-Mischung zur Butter-Zucker-Mischung geben.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig auf mehrere mit Backpapier ausgelegte Springformen (z.B. in einer 20-er Springform in zwei Backdurchgängen (oder die gefetteten Layer Cake Formen) aufteilen und je nach Form ca. 30-60 Min backen (Stäbchenprobe!) und auskühlen lassen. Gegebenenfalls die Böden durchschneiden.

Für die Frischkäsecreme die weiche Butter cremig rühren und nach und nach den Staubzucker einrieseln lassen (umso feiner der Staubzucker, umso weniger grieselig wird die Creme – hier zahlt sich also auch das Sieben aus). Dann nach und nach den Frischkäse einrühren und am Ende auch das Kokosette unterrühren.

Die einzelnen Böden mit der Frischkäsecreme bestreichen und oben und außen eine dünne Schicht auftragen. Kurz im Kühlschrank fest werden lassen und danach die restliche Creme rund um das Törtchen auftragen. Am Ende mit Kokosette bestreuen (seitlich habe ich immer eine Handvoll Kokosette genommen und leicht an den Rand gedrückt) und je nach Lust und Laune noch mit Raffaellos verzieren.

Für mich war das Törtchen eine willkommene Abwechslung zu meinen in letzter Zeit sehr schokolastigen Rezepten, da es sehr leicht und gar nicht mächtig schmeckt.

Wie ihr seht, hab ich mein Törtchen nicht nur mit ein paar Raffaellos verziert, sondern als bunten Farbklecks auch eines meiner quietsch-pinken Macarons draufgelegt. Die Macarons habe ich mit einer Ganache aus 100g Chili-Schokolade und 100ml Schlagobers gefüllt – sehr scharfe Kombi – ich sag’s euch!

Achja, wer lernen will, wie man diesen hübschen kleinen Mandelkekse selber backen kann, der hat bald die Möglichkeit dazu. Ich gebe kurz vor Weihnachten einen Macaronskurs in einem Wiener Küchenstudio – mehr Infos gibt es bald!

Alles Liebe,

eure Melanie

2 Comments
  • Maria Schneider
    November 12, 2014

    Ein wunderschönes Törtchen hast du da gemacht!
    Und schmecken tut es sicher himmlisch!
    :-) :-) :-)
    Liebe Grüße
    Maria!

    • melanie
      November 12, 2014

      Danke :-) also ich find schon, aber vielleicht bin ich nicht ganz objektiv ;-)

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